Leichte Sprache

Der Schul-Wettbewerb

Es gibt einen Wettbewerb für Schulen.

Der Wettbewerb heißt:
Alle für EINE WELT für alle.

In dem Schul-Wettbewerb geht es um Entwicklungs-Politik.

Entwicklungs-Politik bedeutet:
Allen Menschen auf der Welt soll es gut gehen.
In manchen Ländern sind die Menschen sehr arm.
Sie haben zum Beispiel nicht genug zu essen.
Oder sie haben kein Geld für den Arzt oder die Ärztin.
Viele Kinder können nicht zur Schule gehen.
Viele Kinder müssen arbeiten.
Diese Länder heißen Entwicklungs-Länder.

Deutschland hilft Menschen in Entwicklungs-Ländern.
Zum Beispiel mit

  • Geld
  • Essen
  • Bau-Material.

Die Hilfe soll die Menschen dort stark machen.
Damit sie sich später selber helfen können.
Das nennt man Entwicklungs-Politik.

Das Ziel von dem Schul-Wettbewerb

Schüler und Schülerinnen aus allen Klassen
sollen im Unterricht etwas über Entwicklungs-Politik lernen.

Zum Beispiel darüber:

  • Warum können viele Kinder und Jugendliche
    in armen Ländern nicht zur Schule gehen?
  • Warum haben viele Menschen in armen Ländern
    nicht genug zu essen?
  • Warum gibt es in armen Ländern
    nicht genug Ärzte und Ärztinnen?
  • Wie kann die Politik den Menschen dort helfen?
  • Wie kann ich selbst den Menschen dort helfen?

Wer macht den Schul-Wettbewerb?

Den Schul-Wettbewerb macht ein Ministerium.

Das Ministerium heißt:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Die Abkürzung ist BMZ.

Das BMZ hat bestimmte Ziele.

Zum Beispiel:
Allen Menschen auf der Welt soll es gut gehen.
Das BMZ arbeitet mit Organisationen
in Entwicklungs-Ländern zusammen.
Organisationen sind zum Beispiel:

  • Schulen
  • Vereine
  • Ämter

Das BMZ hat uns den Auftrag für den Schul-Wettbewerb gegeben.
Der Bundes-Präsident unterstützt den Schul-Wettbewerb.
Der Bundes-Präsident ist der höchste Politiker in Deutschland.
 

Der Ablauf von dem Schul-Wettbewerb

Der Schul-Wettbewerb fängt alle 2 Jahre neu an.

Alle Schüler und Schülerinnen aus Deutschland können mitmachen.

Beim Schul-Wettbewerb geht es immer um Entwicklungs-Politik.

Aber im Schul-Wettbewerb gibt es jedes Mal ein neues Thema.

Und es gibt jedes Mal eine neue Aufgabe.

Die Schüler und Schülerinnen sollen
im Unterricht zusammen überlegen:

Wie können wir die Aufgabe lösen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten:

Die Schüler und Schülerinnen können zum Beispiel:

  • Fotos machen
  • Texte schreiben
  • Bilder malen

Oder sie können andere Lösungen finden.

Die Schülerinnen und Schüler können in verschiedenen Schul-Fächern
an dem Schul-Wettbewerb arbeiten.

Eine Schule kann auch mit anderen Menschen
zusammenarbeiten.

Zum Beispiel mit einer Schule in einem Entwicklungs-Land.

Oder eine Schule arbeitet mit einer
Nicht-Regierungs-Organisation zusammen.
Die Abkürzung dafür ist NRO.

Eine NRO ist eine Gruppe von Menschen.

Die Menschen in der Gruppe haben alle das gleiche Ziel.

Sie wollen bei den Menschen oder in der Politik
etwas verändern.

Eine NRO kann sich mit verschiedenen Themen beschäftigen.

Zum Beispiel mit dem Thema Klima-Schutz.

Klima ist das Wetter über lange Zeit am selben Ort.

Das Klima verändert sich.

Zum Beispiel durch viele Abgase aus Autos und Fabriken.

Klima-Schutz bedeutet:
Das Klima soll sich nicht weiter verändern.

Im Schul-Wettbewerb gibt es 5 verschiedene Kategorien.

Kategorien sind Gruppen.

Schüler und Schülerinnen mit unterschiedlichem Alter
kommen in die Gruppen 1 bis 4.

Gruppe 5 ist für ganze Schulen.

Die Bilder auf diesen Seiten sind von der

© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e. V.

Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.